Kirchenmusik aus Frankreich

Am Sonntag, 9. Oktober 2022, 19 Uhr, gastieren das Vokalensemble TonART unter der Leitung von Frank Hilgert und der Kantor von St. Bonifatius, Wiesbaden, Dr. Johannes Schröder, in der St. Nikolauskirche zu einem Chorkonzert. Der veranstaltende Förderverein von St. Nikolaus freut sich über einen zahlreichen Besuch. Gemeinsam mit der Gemeindeorganistin Helge Brendel präsentieren die Künstler ein rein französisches Programm für Chor und zwei Orgeln, eine ungewöhnliche Besetzung. Dazu wird eigens eine zweite kleine Orgel im Chorraum der Kirche positioniert.

Das zentrale Werk des Konzertes ist die Messe „Salve Regina“ von Yves Castagnet, Organist der Kathedrale Notre Dame de Paris. Basierend auf dem marianischen Gesang „Salve Regina“ reiht sich das Stück in die Tradition großer französischer Messvertonungen von z.B. Widor und Vierne, ein. Um die einzelnen Stücke der Messe herum ranken sich im Konzert geistliche Werke u.a. von Charles-Marie Widor, Maurice Duruflé, Camille Saint-Saëns und Gabriel Fauré in unterschiedlichen Besetzungen.

Der Eintritt zum St. Nikolaus-Konzert ist wie immer frei, um angemessene Spenden zur Deckung der Kosten sowie Fortführung der kirchenmusikalischen Arbeit wird gebeten. Im Anschluss an das Konzert sind alles Besucher zu einem Umtrunk in den Pfarrsaal herzlich eingeladen. Es gelten die jeweils gültigen Hygieneanforderungen.

Übrigens, vom Parkplatz Montegronplatz sind es nur wenige Schritte über den Westerbach zur Kirche.

Mit dem Bau der neuen 3-manualigen Hardt-Orgel (2004) werden vom Förderverein jährlich vier Konzerte angeboten mit dem Ziel, das Gemeindeleben und das Kulturangebot in der Stadt Eschborn musikalisch zu bereichern. Hinzu kommt, dass der Kirchenraum optisch wie akustisch einen idealen Rahmen für anspruchsvolle Konzerte liefert.

Übrigens, auch als Unternehmen haben Sie die Möglichkeit, den jährlichen Konzertzyklus in St. Nikolaus zu unterstützen. Gegen eine Spende wird ihr Logo oder ihre Werbeanzeige in unserem Programmheft und/oder auf unseren Jahresflyern positioniert. Besuchen Sie auch unsere Homepage www.nikolausgemeinde.de



Jahresprogramm 2022

Wir hoffen, dass Sie in den vergangenen Monaten alle gesund geblieben sind. Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, jetzt mit wiedergewonnener Motivation an den Start zu gehen und stellen unser neues Jahresprogramm vor.

Musik zur Freude Orgelkonzert in St. Nikolaus

Orgelspieler von St. Nikolaus

Wohl jede Kirche nennt hierzulande eine - größere oder kleinere - Orgel ihr Eigen. Hingegen mangelt es oftmals an willigen und fähigen Organisten. So ist es wohl ein seltener Glücksfall, wenn eine Gemeinde über gleich vier versierte Vertreter ihres  Faches verfügt, wie dies in St. Nikolaus im Eschborner Ortsteil Niederhöchstadt der Fall ist: Helge Brendel und Ralf Weber, Richard Reichel und Jörn Peuser teilen sich einvernehmlich nicht nur in die allwöchentlichen Pflichtaufgaben sondern auch in die Planung regelmäßiger Konzerte. Dies gilt auch für dieses Konzert, das unter dem Motto „Musik zur Freude“ im Wesentlichen die Werke bietet, die auf der Platte vereint sind.
Eine Fülle von Formen und Farben entfaltete sich in insgesamt knapp 20 Beiträgen im Rahmen einer Stunde. Einen repräsentativen Auftakt in gewohntem Orgel-Vollklang bot Ralf Weber mit dem „Marche triomphale“ von Sigfrid Karg-Elert. Einen lebhaften Kontrast setzte er  sodann mit Thalben-Balls meditativer Elegy und ihren  reichen Klangfarben.
Lyrische Kantilenen entfaltete Helge Brendel im 2. Satz der 11. Orgelsonate von Josef Rheinberger, zweimal steuerte sie Sätze von César Franck bei, die die Klangfülle französischer Orgelmusik der Romantik mit charakteristischen Zungenklängen beschworen.
Dieser Linie folgte Jörn Peuser mit der „Elévation“ von Levébure-Wély, sodann widmete er sich vier Miniaturen von Gordon Young.
Eine wahre Rarität ist das Andante für zwei Manuale“: Ludwig Sauer war Organist der vorletzten deutschen Kaiserin Victoria mit ihrem Ruhesitz im heutigen Schlosshotel Kronberg, also ganz in der Nähe. Richard Reichel, der schon zuvor zwei Miniaturen von Healy Willan und William Arthur Blakely beigesteuert hatte, gab dem triumphalen Einzug der Königin von Saba, wie ihn Händels Oratorium „Solomon“ schildert, farbigen Glanz. Den krönenden Abschluss bildete die Fuge über „Lobe den Herren“ von Leberecht Baumert mit den Organisten Brendel und Reichel.   
Wer die Fülle von Klängen noch einmal erleben will, dem bietet sich  eine CD des Konzerts, die man im Sekretariat montags, mittwochs und donnerstags von 1o - 12 Uhr, donnerstags auch von 15 bis 17 Uhr erwerben kann, dies auch als passenden Geschenk für Musikfreunde.

Glanz der Barockmusik

Ein Konzert des Fördervereins der katholischen Pfarrgemeinde e.V. in St. Nikolaus in Niederhöchstadt


Es ist ein kleines Wunder, dass das lange geplante Konzert mit dem Titel „Barock am Westerbach“ in der Kirche St. Nikolaus in Niederhöchstadt ungeachtet aller Einschränkungen stattfinden konnte. Drei Musiker vollbrachten es: zwei Instrumentalisten und eine Sängerin. In gut einer Stunde entwarfen sie ein perspektivenreiches Klangbild vokaler und instrumentaler Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Nicht weniger als zehn Einzelwerke schlossen sich zu einem farbigen Bild überwiegend deutscher und englischer Komponisten zusammen, auf der Grenze Händel, der sich überwiegend als Engländer fühlte. Seine Arien - aus dem Oratorium „Samson“ und die Antiphon „Haec est Regina Virginum“ - gaben der vielseitig aktiven Frankfurter Sopranistin Simone Schwark Gelegenheit, geschmeidige Beweglichkeit in den melismatischen Passagen und Glanz in der Höhe zu entfalten. Dies wiederholte sich in den Purcell-Arien aus „Dido und Äneas“ bzw. „The Fairy Queen“, zuletzt in „Veni Consolator“ des polnischen Ordenspriesters Damian Stachowicz. Der Schlussteil musste sogar wiederholt werden.
Als echte Doppelbegabung entpuppte sich Richard Reichel, er präsentierte sich (in den Arien von Händel und Stachowicz) nicht nur als virtuoser, kraftvoller Trompeter sondern zeigte sich auch als souveräner Organist, dies mit Händels Konzert g-moll op. 7/5, nachdem er zuvor schon die Sängerin sorgsam bei den genannten Arien begleitet hatte. Aus seiner Feder stammten zudem die aufschlussreichen Anmerkungen zu den wenig vertrauten Werken; sie erwiesen sich als wertvolle Hörhilfe.
Ralf Weber, ebenfalls Hausorganist in St. Nikolaus, steuerte schon zum Auftakt, sodann zwischen den Arien, drei kürzere Voluntaries, englische Varianten des Präludiums, von Charles J. Stanley und William Boyce bei. In der achtteiligen Partita über den Choral „Ach wie nichtig, ach wie flüchtig“ von Georg Böhm konnte er den ganzen Farbenreichtum der Hardt-Orgel entfalten. Mit diesem Abend erlebte die bisher schon so erfolgreiche Konzertreihe in St. Nikolaus auch unter schwierigen Bedingungen eine glückliche Fortsetzung, wie auch der herzliche Beifall bewies, der zu der Zugabe führte. Die zur Verfügung stehenden Plätze waren wegen der besonderen Hygieneanforderungen durch die Pandemie auf 70 Personen begrenzt, wurden aber durch das gesonderte Registrierungsverfahren voll genutzt. Das nächste Konzert des Fördervereins findet vorauss. am 14. März 2021 statt.

Orgelglanz der Gestirne am 15.09.2019

Andreas Boltz

Andreas Boltz an der Nikolaus-Orgel

„Sonne, Mond und Sterne“, so lautete der die Phantasie anregende Titel des Programms, das Andreas Boltz für sein Orgelkonzert in St. Nikolaus gewählt hatte. Gewiss war es für die zahlreichen Orgelfreunde, die die beliebte und weithin geschätzte Konzertreihe regelmäßig besuchen, eine Überraschung, anstelle von Präludien und Toccaten überwiegend strahlende Gestirne im Titel der einzelnen Stücke vorzufinden, unter den Komponisten seltene Namen anstelle von Bach und Reger. Deutlich wurde wieder einmal, wie reich und vielfältig das Repertoire für Organisten ist. Andreas Boltz, nun bereits zum zweiten Mal in Niederhöchstadt, gab eine lebendige Einführung in sein exquisites Raritäten-Programm, dies kam zumal den französischen Komponisten des Abends zugute. Unter ihnen war Nicolas de Grigny, Zeitgenosse Bachs, der älteste Vertreter französischer Orgelkunst, wie sie sich vor allem in den fünfstimmigen Fugen konzentriert, auffallend der schier endlose Orgelpunkt in „A Solis Ortu“ aus der Gruppe der „Sonnen-Stücke“. Zu ihnen gehört auch die „Hymne au soleil“ von Louis Vierne. Der langjährige Organist an Notre Dame in Paris war noch zweimal vertreten. Mondschein („Clair de lune“) und abendlicher Sternenglanz („Etoile du soir“) inspirierten ihn zu stimmungsvollen Klanggemälden in sanften Flötenmischungen und -schwebungen. Dazwischen die zum Teil dem Bodensee verpflichteten Miniaturen des Leipzigers Sigfrid Karl-Elert, eines Zeitgenossen Max Regers, der vergeblich um Anerkennung rang. Volltönender seine „Hymne to the Stars“, die rechte Überleitung zu dem strahlenden „Jupiter“ aus Gustav Holsts „Planeten“, einer Bearbeitung des Organisten. Die unwiderstehliche Hymne, die sich im Verlauf entfaltet, wurde nachträglich aus dem Ganzen herausgelöst und erhielt mit „I vow to thee“ einen patriotischen Text, der sie nicht nur in England berühmt machte. 

Für all dies gewann der Organist, der als Frankfurter Dommusikdirektor seit 2011 die Musikpflege an historischer Stätte spürbar belebt hat, in bewundernswerter Einfühlungskraft der Orgel von St.  Nikolaus eine Fülle an Klangfarben ab. Der reiche Beifall war berechtigt. 

Das 7. Hessisches Kultur- und Weinfest fand wie gewohnt am vorletzten Augustwochenende 2019 hinter der Kirche statt.

Auch für dieses Jahr ist es dem Förderverein gelungen, bekannte hessische Unterhaltungskünstler zu engagieren. 

Das Programm können Sie hier öffnen.

Hier finden Sie einen ausführlichen Reisebericht.

Hier finden Sie das Protokoll von der Hauptversammlung.

Hier finden Sie eine kurze Reisebeschreibung.

4. Hessisches Kultur- und Weinfest

 

Der Förderverein der Katholischen Pfarrgemeinde St. Nikolaus e.V. lud am 27. und 28. August 2016 zum 4. Hessischen Kultur - und Weinfest in den Pfarrgarten in Niederhöchstadt ein. Das herrliche Sommerwetter, die guten Weine von der Hessischen Bergstraße, das leckere Essen und vor allem die an den beiden Abenden auftretenden Künstler lockten auch viele Besucher aus dem Umland nach Niederhöchstadt. Um es auf eine Kurzformel zu bringen: Rainer Weisbecker, Mario und Viktor Gesiarz vom Mundart-Rezitations-Theater Rezi*Babbel treffen auf Katharina Schaaf.

Bürgermeister Mathias Geiger eröffnete am Samstagnachmittag das Fest im Beisein der Niederhöchstädter Apfelkönigin Jasmin I. Anschließend begeisterte der bekannte Frankfurter Mundartdichter und Liedermacher Rainer Weisbecker mit seinen Liedern und Texten das Publikum. Besonderen Anklang fand sein „Mainhattan Blueswalzer“. Schwierigkeiten, den Dialekt zu verstehen? Keine Spur, da Rainer Weisbecker vor seinen Songs immer erst einen „Schnellkurs in Hessisch“ vorschaltete, der das Publikum auf Augenhöhe brachte.  Zudem zeigte er, dass sich im Dialekt alles – und sei es noch so unangenehm – viel sympathischer ausdrücken lässt. Viele Besucher blieben noch lange in geselliger Runde und genossen bei angenehmen Temperaturen die Sommernacht im Pfarrgarten.

Am Sonntag waren bereits nach dem Gottesdienst im Pfarrgarten schon viele Plätze besetzt. Es gab ein schmackhaftes Mittagessen und danach Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Ab 13.30 Uhr unterhielten die Künstler Mario und Viktor Gesiarz aus Frankfurt-Höchst die Zuhörer mit Texten von Friedrich Stoltze, Karl Ettlinger und anderen Mundartdichtern. Dabei wurde nochmals viel Nachhilfe in Hessisch geboten.

Passend zu Goethes 277. Geburtstag trat am Nachmittag Katharina Schaaf in der Person des jungen Goethe auf – mit Geschichten rund um Gretchen, Bettine und Marianne. Denn Goethe warf immer ein Auge auf die Frankfurter Frauen und vor allem bei der Weiblichkeit legte er ganz menschliche Schwächen an den Tag. Die Zuhörer erfuhren, wie es sich als junger Goethe im Frankfurt des 18. Jahrhunderts lebte und wie diese widersprüchliche Stadt den großen Dichter schon in seiner Kindheit und Jugend fürs Leben prägte. Kurzweilig war nach der Pause auch ihr Auftritt als „Äbbel-Ännchen“ mit lustigen Geschichten rund ums „Stöffche“. Besonders gelungen war das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen auf Hessisch, in dem der Apfel eine besondere Rolle spielt. 

Insgesamt war es ein gelungenes Fest mit vielen zufriedenen Gesichtern. Der Förderverein von St. Nikolaus dankt allen Besuchern für Ihr Kommen und für die vielen positiven Rückmeldungen. Dankesworte gab es auch für das Engagement der Vereinsmitglieder, die ein solches Fest auf die Beine stellten. Mit dem erwirtschafteten Erlös wird der Verein wieder Projekte der Jugend- und Seniorenarbeit sowie der Pfarrgemeinde finanzieren.

Weinstand auf dem Niederhöchstädter Markt

Seit vielen Jahren ist der Förderverein St. Nikolaus auf dem Niederhöchstädter Markt, der alle zwei Jahre stattfindet, mit einem Weinstand vertreten. Im schönen Hof in der Hauptstraße werden ausgesuchte Weine und Leckereien rund um den Wein angeboten.

Fahrten des Fördervereins

Für seine Mitglieder und Freundes des Fördervereins wird alljährlich eine mehrtägige Fahrt angeboten. Sie führten u.a. nach Regensburg, Hildesheim, Schwäbisch Hall Trier und nach Augsburg, Bodensee, Goslar.

Hessisches Wein- und Kulturfest

Am letzten Wochenende im August findet das Hessische Kultur- und Weinfest statt! Hessische Mundart-Künstler, Musiker und Entertainer garantieren ein abwechslungsreiches Programm. Dazu können Weine und hessische Gerichte genossen werden.

Patronatsfest

Der Förderverein feiert den Namenstag von St. Nikolaus - des Patrons unserer Kirchengemeinde. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst kommen die Mitglieder und Freunde zu einem gemütlichen Essen mit Jahresrückblick und meist einem Diavortrag über die Vereinsfahrt um den 6. Dezember zusammen.

Ansprechpartner

Förderverein
Katholische Pfarrgemeinde
St. Nikolaus e.V.
Metzengasse 6
65760 Eschborn
foerderverein@nikolausgemeinde.de

Bankverbindungen:
Nassauische Sparkasse
IBAN:
DE86 5105 0015 0194 0234 56

Taunus Sparkasse
IBAN:
DE49 5125 0000 0044 0031 12

 

 

Termine

Mi, 28. Sep. 2022

Anmeldungfür die Herbstferienspiele

Du hast Lust auf Spaß, Leckereien und an verschiedenen Aktionen teilzunehmen? Dann nichts wie los! Treffpunkt ist immer um 10 Uhr in den Jugendräumen St. Nikolaus (Kirchgasse in Niederhöchstadt). Die für eine begrenzte Teilnehmerzahl geplanten Ferienspiele finden jeweils von 10- 15 Uhr statt....
So, 09. Okt. 2022

Kirchenmusik aus Frankreich

Kirchenmusik aus Frankreich im St. Nikolauskonzert
Di, 18. Okt. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!
Di, 15. Nov. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!
Di, 13. Dez. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!