Auf den Spuren Jesu

Gemeindefahrt von den Quellen lebendigen Wassers in die heutige raue Wirklichkeit der Westbank

Vom 21. bis 28. Oktober 2015 führte der Pastorale Raum Schwalbach-Eschborn eine seit langem intensiv vorbereitete Studienreise ins „Heilige Land“ durch. An ihr nahmen insgesamt 45 Angehörige der drei Katholischen Gemeinden in Schwalbach, Niederhöchstadt und Eschborn teil.

Die Reise führte vom frühen Zentrum des Judentums nach der Zerstreuung um 70 n.Chr.in TIberias am See Gennesaret ins Zentrum des Wirkens Jesu in Galiläa und in das griechisch-römische Zentrum Siepphoris, an die Quellen des Jordans  und teils den Jordan entlang zu einer der vermuteten Taufstellen Jesu  und dann herauf nach Jerusalem. Sie führte schließlich in die Westbank  mit Bethlehem, Qumran und zum Bad im Toten Meer, auf die  alte jüdische Festung  und Palaststadt Masada im Süden und natürlich in das alt-ehrwürdige Zentrum der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam: Jerusalem.

Wir kamen über die Golanhöhen bis in die Nähe der syrischen Grenze und an die Quellen des Jordans durch Banyas, die alte Hauptstadt eines der Söhne von Herodes dem Großen, Caesarea Phlippi, und Dan bzw. dem alttestamentlichen  Lajisch, wo schon Abraham durch eines der Stadttore geschritten haben soll. Wir machten eine abendlich-nächtliche Stadtbesichtigung von Jerusalem mit kurzen Spaziergängen und standen noch kurz vor 23 Uhr an der Klagemauer. Wir saßen abends in Jerusalem in einem alten Gemüsemarkt zwischen der israelischen Jugend beim Bier. Und wir konnten auch ungehindert über den Tempelberg laufen. Wir wanderten zwischen den Anhöhen israelischer Siedlungen in der palästinensischen Westbank zu einer Begegnung mit einem palästinensischen Grundbesitzer, der seit Jahren um seine Eigentumsrechte kämpft. Wir konnten uns überall frei bewegen und hatten nirgendwo Angst vor einer besonderen Bedrohung.

Eine einmalige, eindrucksvolle und unvergessliche Reise, wo wirklich alles irgendwie klappte und wie am Schnürchen lief. Eine Reise, bei der wir auch noch das gewaltige Naturschauspiel des aus der Wüste in das Tote Meer herabdonnernden Wassers erleben durften und am Ende an einer Stelle in der judäischen Wüste, an der vor fast 2 000 Jahren Jesus vorbeigekommen sein muss, auf das Georgs-Kloster im Wadi Kelt herabblicken konnten.

Wir konnten am Schluss nur Gott von Herzen für seinen Schutz danken und unseren kompetenten und engagierten einheimischen Reiseführern und unserm Busfahrer. Wir konnten uns bei einander für unsere große Disziplin und Kameradschaft bedanken und bei den beiden Verantwortlichen der Reise: Diakon Klemens Kurnoth vor allem für seine geistliche Begleitung bei den Gottesdiensten und Besinnungen und Wolfgang Küper für die gesamte reibungslose Organisation. Wir konnten uns aber auch bedanken bei den vielen Menschen aus unterschiedlichsten Nationen, mit denen wir  zusammengetroffen  sind. Insgesamt also auch eine Reise mit deutlichen Zeichen nicht nur für das Zusammenwachsen des Pastoralen Raumes, sondern für die weltumspannende Bedeutung unserer Kirche.

Wolfgang Küper

Blick auf Jerusalem

Wort für den Tag

Jesus sagte: Sorgt euch nicht um euer Leben. Wer unter euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? (Lk 12,22-31)

Gedanke für den Tag

Unzählige Christen möchten in der Gemeinschaft der Liebe, die die Kirche ist, Träger des Friedens sein. Sie stehen Mißbräuchen, die die Gemeinschaft zersetzen, nicht naiv gegenüber, aber sie suchen mit ganzem Herzen nach Stille und Liebe.



Herzliche Einladung über Videokonferenz gemeinsam das Morgenlob des Te Deum aus der Benediktinerabtei Maria Laach zu beten:

Jeden Morgen Montag - Freitag um 7.30 Uhr (Dauer ca. 20 Minuten)

Zoom-Meeting beitreten us04web.zoom.us/j/815739780
Passwort: 0612

Es ist keine Anmeldung nötig!

Mehr Infos unter "Morgenlob"!



Termine

Mi, 28. Sep. 2022

Anmeldungfür die Herbstferienspiele

Du hast Lust auf Spaß, Leckereien und an verschiedenen Aktionen teilzunehmen? Dann nichts wie los! Treffpunkt ist immer um 10 Uhr in den Jugendräumen St. Nikolaus (Kirchgasse in Niederhöchstadt). Die für eine begrenzte Teilnehmerzahl geplanten Ferienspiele finden jeweils von 10- 15 Uhr statt....
So, 09. Okt. 2022

Kirchenmusik aus Frankreich

Kirchenmusik aus Frankreich im St. Nikolauskonzert
Di, 18. Okt. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!
Di, 15. Nov. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!
Di, 13. Dez. 2022

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!

Beginn:
Di, 18. Okt. 2022 um 19:30
Ende:
Mi, 19. Okt. 2022 um 00:00

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!

Beginn:
Di, 15. Nov. 2022 um 19:30
Ende:
Mi, 16. Nov. 2022 um 00:00

Ruhepunkt

Eine Stunde Zeit mit Stille, Impulsen und Liedern aus Taizé. Ruhe finden. Gott begegnen. Gemeinschaft erfahren. 19.30 Uhr; Meditationsraum in der Kirche - bitte die aktuellen Zugangsregeln beachten!

Beginn:
Di, 13. Dez. 2022 um 19:30
Ende:
Mi, 14. Dez. 2022 um 00:00